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CDU Greifenstein ehrt Herwig Tuma
Greifenstein-Holzhausen – Für 30 Jahren Mitgliedschaft und Engagement in der Kommunalpolitik hat die CDU Greifenstein Herwig Tuma geehrt. Die Würdigung durch den Landtagsabgeordneten Clemens Reif erfolgte im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19. Januar 2012 in der Gaststätte “Zur Linde” in Holzhausen.
Reif würdigte Tuma für sein vielfältiges Engagement in der CDU und in der Kommunalpolitik. Zweimal hatte er den Vorsitzend der CDU Greifenstein inne, zweimal war er als Schriftführer des Gemeindeverbandes und der Fraktion tätig. Von 1985 bis 2006 war Tuma Mitglied der Gemeindevertretung, von 1989 bis 2006 war er der stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung. Zudem war Tuma von 1997 bis 2006 Vorsitzender des Ortsbeirates in seinem Heimatort Ulm. Der Vorsitzende der CDU-Greifenstein, Markus Würz, danke Herwig Tuma für seinen vielfältigen Einsatz in der Partei und der Gemeinde.
Herwig Tuma, Vater von zwei erwachsenen Kindern, trat in die CDU ein, weil ihn die damalige hessische SPD-Schulpolitik in die Arme der CDU getrieben hätte. “Den Schülern wurden immer mehr Rechte verschaff und immer weniger Pflichten auferlegt”, so Tuma. Dabei habe er durchaus für die Ostpolitik von Willi Brandt eine gewisse Sympathie empfunden. Geprägt wurde der Kommunalpolitiker vor allem von Theodor Heuss, dessen Geist, Witz und Humor er schätzte.
Der heute 69 Jahre alte Tuma wurde in Brünn, in der heute zweitgrößte Stadt Tschechiens, geboren. Mit seinen Eltern kam er ins Ulmtal. In Ulm besuchte Tuma die Grundschule, legte sein Abitur in Weilburg ab um schließlich nach einem Studium an der TH in Darmstadt Berufschullehrer an der Werner-von-Siemensschule in Frankfurt zu werden. Dort unterrichtete er von 1970 bis 2006 Elektrotechnik, Physik und Programmiertechnik. Tuma ist Pädagoge aus Leidenschaft. “Ich bin oft, nicht nur von Parteifreunden, gefragt worden, warum ich nie selbst als Bürgermeister kandidiert habe. Meine Antwort war dann immer: Lehrer ist mein Traumberuf”, so Tuma.
Noch einmal würde er sich politisch engagieren, nur schon in jüngeren Jahren, erinnerte sich Tuma. “Jungen Leuten lege ich ans Herz die Chance zu nutzen, ihre Lebensbedingungen in gewissem Maße beeinflussen zu können. Es gibt nicht viele Länder auf dieser Erde, in denen junge Menschen soviel Gestaltungsmöglichkeiten haben”, so Tuma.
Tumas politisches Engagement in der Gemeinde findet breite Anerkennung. Werner Spies, Vorsitzender der SPD-Fraktion, würdigte Tumas politisches Engagement: “Ich habe Herwig Tuma als Menschen kennengelernt, der äußersten Wert auf gute menschliche Beziehung legt – auch über die Parteigrenzen hinweg. Das zeichnet ihn aus, das macht ihn sympathisch.”
In seinem Heimatort Ulm engagiert sich Tuma wo er kann. So hält er Vorträge für den “Heimatverein Ulm”, ist im Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ulmtal, singt dort im Kirchenchor und dem Männergesangverein MGV „Liederfreund“ Ulm, hat den Kinderchor Ulmtal und den Jungen Chor „Sound of Ulmtal“ gegründet.
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Die Gemeindevertretung Greifenstein hat in ihrer Sitzung am 20.12.2011 die nachfolgende Resolution gegen Rechtsextremismus beschlossen:
„Die in der Gemeindevertretung der Gemeinde Greifenstein vertretenen Parteien, namentlich die Vertreter der CDU, FDP, FWG und der SPD verurteilen die jüngst von Neonazis (sogenannte Zwickauer Terrorzelle) begangenen Morde. Die Gemeindevertreter der Gemeinde Greifenstein verpflichten sich, jeder Form nationalsozialistischer Ideologie entgegen zu treten und sich für Freiheit, Demokratie und Integration in unserer Gemeinde einzusetzen.“
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